Der Cashflow
Der Cashflow -auch Kapitalfluss- gibt Auskunft über die Finanzkraft einer Unternehmung innerhalb eines Zeitraumes.
Direkte Ermittlung des Cashflows
Direkt kann der Cashflow nur durch Unternehmensinterne ermittelt werden. Dazu werden die zahlungswirksamen Erträge von den zahlungswirksamen Aufwendungen abgezogen.
Indirekte Methode der Cashflowermittlung:
Indirekt wird der Cashflow wie folgt berechnet:
Tab. 1: Indirekte Berechnung des Cashflows
Cashflow = | Jahresüberschuss n. Steuern |
| + Abschreibungen |
| +/- langfristige Rückstellungen |
Dem Jahresüberschuss werden die Abschreibungen und die langfristigen Rückstellungen wieder hinzugerechnet. Abschreibungen führen zu keinem Abfluss von liquiden Mitteln (= Auszahlungen) und haben daher keinen Einfluss auf die Liquidität eines Unternehmens.
Der Cashflow steht dem Unternehmen zur Verfügung für:
- Finanzierung von Investitionen
- Rückzahlung von Verbindlichkeiten
- Ausschüttung von Gewinnen.
Durch die Addition der Abschreibungen werden unterschiedliche Abschreibungsmethoden, die im Jahresüberschuss stecken können, eliminiert. Daher eignet sich der Cashflow besser als Indikator als der Jahresüberschuss.
