SEPA (Single Euro Payment Area)
Das SEPA-System erlaubt einen standardisierten Zahlungsverkehr in Europa. Die wichtigsten Instrumente sind dabei die IBAN und die BIC. SEPA wurde Anfang 2008 eingeführt und wird nach und nach ausgebaut.
Im Jahre 2002 wurde der Euro als Bargeld in den elf teilnehmenden Ländern eingeführt. Anfang 2008 wurde das SEPA-System eingeführt. Ziel ist ein einheitlicher, europäischer Zahlungsraum. Damit soll das Überweisen von Zahlungen über die Ländergrenzen hinweg so einfach werden, wie bei inländischen es schon heute der Fall ist.
Rechtliche Grundlagen
Rechtliche Grundlage im Bereich der EU ist eine Richtlinie über Zahlungsdienstleistungen im Binnenmarkt, die bis November 2009 in allen EU-Ländern in nationales Recht umgesetzt werden muss. Das Eurosystem, das aus der EZB und den nationalen Notenbanken besteht, fördert die Einführung des SEPA-Systems.

Quelle: BWL-Bote
Teilnehmende Länder
Am SEPA-System nehmen alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), sowie die Schweiz teil: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Italien, Island (EWR), Lettland, Liechtenstein (EWR), Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen (EWR), Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern und zusätzlich die Schweiz.

Quelle: BWL-Bote
