Die Finanzierungsregeln
Die Finanzierungsregeln beschäftigen sich mit der Frage, welche Struktur die Finanzierung aufweißen sollte. Welche Relationen zwischen Eigen- und Fremdkapital akzeptabel sind und welche nicht.
Vertikale Finanzierungsregeln
Die vertikalen Finanzierungsregeln betrachten die Passivseite der Bilanz: das Eigen- und Fremdkapital. Je höher der Anteil des Eigenkapitals ist, umso besser wird die Finanzierungsstruktur des Unternehmens gesehen, da Eigenkapital in der Regel dem Unternehmen langfristig zur Verfügung steht. Das Eigenkapital dient außerdem noch als Verlustpuffer.
Je höher also das Eigenkapital bei einer Unternehmung ist, umso höheren Verlust kann sich diese auch "erlauben". Fremdkapital hingegen steht dem Unternehmen nur begrenzt zur Verfügung. Es muss also irgendwann zurückgezahlt werden. Zudem kommt es einem Unternehmer, das sich hauptsächlich aus Fremdmitteln finanziert, teuer zu stehen, da Kredite Zinsen nach sich ziehen.
Horizontale Finanzierungsregeln
Die horizontalen Finanzierungsregeln betrachten sowohl die Aktiv-, wie auch die Passivseite der Bilanz.
Die goldene Bankregel
Langfristige Investitionen sollten langfristig finanziert sein. Das heißt, die Anlagendauer des Anlagenvermögens soll mit der Fälligkeit der finanziellen Mitteln übereinstimmen.
Die goldene Bilanzregel
Langfristiges Anlagevermögen soll mit langfristigem Eigenkapital und Fremdkapital finanziert werden.
