Der bargeldlose Zahlungsverkehr

Bei dieser Art des Zahlungsverkehrs findet eine Umbuchung von Geldern zwischen dem Konto des Gläubigers und dem des Schuldners.

Inhaltsübersicht:

  1. Der Scheck
  2. Verrechnungsscheck
  3. Das Lastschriftverfahren
  4. Die Überweisung
  5. Überweisungsvordruck
  6. Der Dauerauftrag

Der Scheck

Dieser ist immer dann sinnvoll, wenn eine größere Geldsumme an Ort und Stelle bezahlt werden muss. Ein Scheck ist schnell ausgefüllt:

  • Betrag in Ziffern und Buchstaben.
  • Ort und Datum
  • Unterschrift nur gültig vom Kontoinhaber

Die gesetzlichen Bestandteile des Schecks:

  1. Bezeichnung "Scheck" im Text der Urkunde
  2. unbedingte Anweisung eine bestimmte Geldsumme zu zahlen.
  3. Name des Zahlenden Bezogner kann nur ein Kreditinstitut sein.
  4. Angabe des Ortes
  5. Tag und Ort der Ausstellung
  6. Unterschrift des Ausstellers

Der Scheckempfänger kann das Geld sich entweder, bei dem genannten Institut bar auszahlen lassen, oder sich bei seiner Hausbank auf seinem Konto gutschreiben lassen. Schecks müssen im Inland 8 Tage nach ihrem Ausstellungsdatum eingelöst worden sein, ansonsten wird er gesperrt. Die bezogene Bank wird selbstverständlich, wenn sie keine bedenken hat, den Scheck auch nach Ablauf der 8 Tage noch einlösen.

Verrechnungsscheck

Möchte der Aussteller nicht, dass der Betrag bar ausbezahlt wird, so wird er über die Vorderseite des Schecks den Text "Nur zur Verrechnung" schreiben. Löst der Empfänger diesem Scheck nun ein, so wird ihm der Betrag nicht bar ausbezahlt, sondern auf sein Konto gutgeschrieben.

Der Vorteil liegt auf der Hand:

Der Weg des Geldes kann leichter zurückverfolgt werden, da der Betrag erst auf ein Konto gutgeschrieben werden muss, bevor über das Geld verfügt werden kann. So ist ein Missbrauch (Diebstahl etc.) fast ausgeschlossen.

Das Lastschriftverfahren

Hier geht, anders wie beim Dauerauftrag, die Initiative vom Zahlungsempfänger aus. Dieser füllt den Beleg aus und übergibt diesen seiner Bank, die zieht dann bei den Banken der Zahlungspflichtigen die Beträge ein.

Die Vorteile des Zahlungsempfängers sind:

  1. dass er viele Teilsummen in einem gutgeschrieben bekommt,
  2. damit entfallen weitere hohe Überweisungskosten

Für den Zahlungspflichtigen sind es die selben Vorteile, wie beim Dauerauftrag:

  • er vergisst keinen Zahlungstermin
  • und er muss keine Änderungen veranlassen.

Beim Lastschriftverfahren unterscheidet man zwei Arten:

A. Einzugsermächtigungsverfahren: Bei diesem Verfahren hat der Zahlungspflichtige den Empfänger bemächtigt, die Beträge von seinem Konto abzubuchen.

B. Abbuchungsverfahren: Da hat der Zahlungspflichtige sein Kreditinstitut mitgeteilt, dass Lastschriften eines bestimmten Zahlungsempfängers, zu einer bestimmten Höhe abgebucht werden dürfen.

Die Überweisung

Um eine Überweisung auszuführen, müssen beide Zahlungsempfänger bei einem Kreditinstitut über ein Konto verfügen.

Der Überweisungsvordruck ist leicht auszufüllen.

Es müssen in BLOCKSCHRIFT oder mit Schreibmaschine, PC folgende Daten vorhanden sein:

  1. Name des Zahlungsempfängers
  2. seine Kontonummer
  3. die Bankleitzahl seines Kreditinstitutes
  4. der Name des Zahlenden und dessen Kontonummer
  5. Ort, Datum und Unterschrift des Zahlenden

Überweisungsvordruck

Ist eigentlich nichts anderes, als eine Überweisung .Nur, dass der Vordruck meist von Firmen an seine Kunden geschickt wird. Auf dem Vordruck ist die Bankverbindung des Unternehmens, die Rechnungsnummer etc. schon angegeben. Das hat für den Zahlungspflichtigen den Vorteil, dass er nur noch seine Bankverbindung, seinen Namen und eventuell noch unterschreiben muss, bevor er ihn als Überweisung an sein Kreditinstitut schickt, abgibt.

Der Dauerauftrag

Der Dauerauftrag ist eine besondere Art der Überweisung.

Diese eignet sich besonders für Belastungen, die:

  • immer wiederkehren monatlich, vierteljährlich;
  • den gleichen Betrag aufweisen Miete, Versicherungen etc.
  • denselben Zahlungsempfänger haben

Daueraufträge entlasten den Zahlungspflichtigen vom lästigen Termindruck. Zum Ausführungstermin wird dann der Auftrag, wie eine Überweisung ausgeführt.